Kurzporträt des Fördervereins „Straße der Arbeit“
Engagement für die Bergische Natur- und Museumsroute
Am Anfang war Überzeugungskraft gefragt, Phantasie gepaart mit Realitätssinn. Denn am Anfang stand die Idee, dass man doch irgendwie die reichhaltigen Schätze der Region bergen können muss und dass diese Schätze auch vermittelbar sein sollen, dass die Menschen erleben sollen, wie interessant Geschichte sein kann.
Industriegeschichte auf jeden Fall, denn durch das Bergische zogen sich die Bergische und Homburgische Eisenstraße, viele alte Handelswege. Im Bergischen wurde schon im Mittelalter Eisen zu Stahl verarbeitet.
Das war die Idee, von der eine Handvoll Aktiver überzeugt war. Autoren, Heimatforscher, Wanderer und Freizeitprofis saßen seit Herbst 2001 zusammen und entwickelten Konzepte. Zuerst inhaltlich. So entstand die „Straße der Arbeit“. Eine Straße, die heute keine Straße ist, sondern allenfalls eine Route. Eine Route, die Museen verknüpft, industriekulturell interessante Stätten und natürlich die einzigartige Bergische Kulturlandschaft. Exkursionsangebote wurden entwickelt und etabliert – und 2003 ins Vereinsregister eingetragen.
Ende 2005 beschloss die Fördervereins-Mitgliederversammlung dann, sich dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) anzuschließen. Denn dort werden Freizeit-Aktivitäten professionell gemanagt, dort ist entsprechend notwendiges Know-how versammelt und auch die notwendigen Spezialversicherungen sind dort gebündelt. Außerdem kommen weitere Projekte hinzu, unter dem Begriff der „Bergischen Natur- und Kultur-Route“ sammeln sich neben der Straße der Arbeit auch Aktivitäten rund um Komponisten, Künstler, die Nibelungen und vieles mehr …
Seit 2005 bietet der Förderverein an:
- regelmäßige Exkursionen auf der Straße der Arbeit
- Faltblätter zur selbstständigen Erkundung der Route
- Unterstützung weiterer Projekte, denn in der Region lebten und leben namhafte Künstler und Komponisten beispielsweise, die wichtige Kulturträger geworden sind.
Auszug aus der Vereinssatzung zum Zweck des Vereins:
- Förderung der Industriegeschichte des Bergischen Landes
- Förderung des Brauchtums des Bergischen Landes
- Verbreitung der Geschichten und Berichte, die mit der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen im Bergischen Land zusammenhängen
- Heranführen – insbesondere junger Menschen – an die Bedingungen, unter denen Menschen im Bergischen (und angrenzenden Gebieten) in früheren Zeiten lebten, arbeiteten und feierten
- Ausarbeitung von Wander-, Auto-, Radfahr- und Bahntouren auf den Wegen der ehemaligen Industrien
- Führung und Anleitung dieser Touren
- Lebendige Präsentation der verschütteten Traditionen und des Brauchtums, insbesondere im Hinblick auf die „Kultur des Alltags“
